AC Wohnmobile

Mietbedingungen

1. ZUSTANDE KOMMEN DES VERBINDLICHEN MIETVERTRAGES

1.1 Der Mietvertrag kommt zwischen den Vertragsparteien (Vermieter und Mieter) zustande. Eine Übertragung oder Abtretung der Rechte aus dem Mietvertrag durch den Mieter auf andere dritte Personen ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher vorheriger Zustimmung des Vermieters möglich.

1.2 Das Fahrzeug darf ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Vermieters nicht dritten Personen zum Gebrauch überlassen werden.

 

2. ZUSTAND DES FAHRZEUGS

2.1 Der genaue Zustand des Fahrzeugs ergibt sich aus dem bei der Übergabe des Fahrzeugs von Mieter und Vermieter gemeinsam zu erstellenden Übergabeprotokoll. Dieses Protokoll ist

Bestandteil dieses Mietvertrags, ebenso wie jegliche Regeln, die der Vermieter schriftlich in seinem Inserat festgelegt hat.

2.2 Das Fahrzeug wird innen und außen gereinigt übergeben. Das Fahrzeug wird mit geleerten Fäkalientank, voller Gasflasche und Wassertank nach Bedarf übergeben.. Der Wassertank und die Gasflasche sind voll befüllt.

 

3. ANGABEN ZUM MIETER

3.1 Nur der Mieter ist während der vereinbarten Mietzeit zum Führen des Fahrzeuges berechtigt. Die persönlichen Daten des Mieters ergeben sich aus dem Mietvertrag.

3.2 Das Fahrzeug darf von anderen Fahrern nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters geführt werden. Die zusätzlichen Fahrer gelten als Erfüllungsgehilfen des Mieters.

 

4. ÜBERGABE, MIETDAUER

4.1 Der Mieter holt das Fahrzeug am zwischen den Parteien vereinbarten Ort (Übergabeort) ab und bringt es dorthin zurück. Sollte nichts vereinbart sein, ist der Übergabe- und Rückgabeort die Adresse des Vermieters.

4.2 Das Mietverhältnis beginnt mit der Abholung des Fahrzeuges und endet mit der Rückgabe.

4.3 Das gemietete Fahrzeug nebst Fahrzeugpapieren und Schlüssel wird dem Mieter erst nach Bezahlung der vereinbarten Kaution sowie der Miete übergeben. Ohne Bezahlung besteht keine Verpflichtung zur Übergabe.

4.4 Beide Parteien verpflichten sich dazu, ein Übergabeprotokoll sowohl bei Übergabe als auch bei Rückgabe des Fahrzeugs gemeinsam auszufüllen und zu unterschreiben.

 

5. MIETE, KAUTION

5.1 Der Mietpreis ergibt sich aus dem Mietvertrag. Alle Preise gelten pro Fahrzeug und für die gesamte Aufenthaltsdauer.

Der Mietpreis beinhaltet eine Fahrleistung von 250 Kilometer pro Tag. Beträgt die Mietdauer mehr als einen Tag, wird auf die Gesamtfahrleistung am Ende der Mietdauer abgestellt. Jeder zusätzliche Kilometer wird mit 0,30 € berechnet.

5.2 Die Mietzahlung wird wie folgt fällig: 30% des Mietpreises bei Buchung, 70% des Mietpreises 10 Tage vor Reiseantritt.

5.3 Zur Sicherung aller Ansprüche des Vermieters, die ihren Ursprung in diesem Mietverhältnis haben, einschließlich aller eventuellen Schadensersatzansprüche verpflichtet sich der

Mieter, eine Mietsicherheit (Kaution) in Höhe von 1.000,00 € zu erbringen Die Kaution dient als Sicherheit, um eventuelle entstehende und nicht abgedeckte Kosten, z.B. für das Auftanken, säubern oder Schäden am Fahrzeug, abzudecken.

5.4 Die Kaution ist bei Übernahme des Fahrzeugs fällig.

5.5 Die Kaution wird bei ordnungsgemäßer Rückgabe des Fahrzeugs durch den Vermieter innerhalb von 10 Tagen erstattet.

5.6 Der Vermieter kann gegen den Kautionsrückzahlungsanspruch mit Forderungen aus dem Mietverhältnis aufrechnen.

5.7 Kosten für Kraftstoff- und Motoröl sowie die Kosten für sonstige Hilfs- u. Betriebsstoffe, die während der Mietzeit anfallen, trägt der Mieter. Ist der Kraftstofftank bei Rückgabe

teilweise geleert, so wird er vom Vermieter aufgefüllt. Die Kosten für verbrauchte Kraftstoffe und Betriebsstoffe trägt der Mieter, sie werden nach Rückgabe des Fahrzeugs in Höhe des

tatsächlichen Verbrauches in Rechnung gestellt.

5.8 Das Fahrzeug ist vom Mieter gereinigt (innen) zurück zu geben. Falls das Fahrzeug nicht in gereinigtem Zustand zurückgegeben wird, dann ist der Vermieter berechtigt vom Mieter die

Reinigungsgebühr von 50,00 € von der Kaution einzubehalten, oder sie vom Mieter direkt in Bar zu erheben.

5.9 Bei früherer Rückgabe des Fahrzeuges als vereinbart, besteht kein Anspruch des Mieters den Mietpreis entsprechend zu mindern.

5.10 Die Rückgabe des Fahrzeuges hat zu den vereinbarten Zeiten zu erfolgen.

 

6. STORNIERUNG

6.1 Verlangt der Mieter die Stornierung des Vertrages, werden folgende Stornierungsgebühren fällig:

(a) Bis zu 50 Tage vor Reiseantritt 30 % des brutto Mietpreises;

(b) Vom 49. bis 15. Tag vor Reiseantritt 75 % des brutto Mietpreises;

(c) Ab dem 14. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag der Anmietung 90 % des brutto Mietpreises;

(d) Am Tag der Anmietung 100 % des brutto Mietpreises

Im Falle einer Stornierung durch den Vermieter erhält der Mieter den bereits gezahlten Mietpreis zu 100 % erstattet.
6.2 Falls der Mieter den Mietpreis nicht innerhalb von 7 Tagen nach Fälligkeit bezahlt hat, so hat der Vermieter das Recht die Buchung zu stornieren. Die Stornierungsgebühren nach Paragraph 6.1 finden Anwendung.

 

7. PFLICHTEN DES MIETERS, NUTZUNG DES FAHRZEUGES

7.1 Der Mieter darf das Fahrzeug nicht an Dritte übergeben, es sei denn der Vermieter erteilt vorher seine schriftliche Zustimmung.
7.2 Der Mieter verpflichtet sich das Fahrzeug sorgfältig und gewissenhaft zu behandeln. Insbesondere ist der Mieter auf seine Kosten verpflichtet:
(a) Das Fahrzeug bei extremen Wetterbedingungen (z.B. Hagel, Sturm, Überschwemmung, starker Schneefall) entsprechend gegen Beschädigungen zu sichern;
(b) Das Fahrzeug bei Besorgnis der Beschädigung durch Vandalismus auf eigene Kosten entsprechend zu sichern, zum Beispiel durch Abstellen in einer gesicherten Garage;
(c) Den Ölstand des Motors und der Nebenaggregate sowie den Reifendruck vor jedem Antritt einer längeren Fahrt zu prüfen und ggf. entsprechend den Vorgaben des Herstellers
richtigzustellen.
7.3 Signalisieren die Kontrollleuchten im Fahrzeug ein Problem, so hat der Mieter entsprechend der Anweisungen in der Betriebsanleitung des Fahrzeuges zu handeln. Der Mieter darf an dem Fahrzeug keine technischen Veränderungen vornehmen. Der Mieter darf das Fahrzeug optisch nicht verändern, insbesondere nicht durch Lackierungen, Aufkleber oder Klebefolien.
7.4 Die Benutzung des Fahrzeugs ist ausschließlich innerhalb der Europäischen Union (EU) gestattet, mit Ausnahme von Zypern. Außerhalb dieser Grenzen besteht in der Kraftfahrversicherung (insbesondere Vollkaskoschutz) kein Versicherungsschutz. Will der Mieter das Fahrzeug in anderen Ländern und Gebieten benutzen, so ist hierzu eine schriftliche vorherige Zustimmung des Vermieters erforderlich.
7.5 Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug vor Überbeanspruchung in jeder Weise zu schützen. Grundsätzlich ausgeschlossen ist insbesondere die Nutzung zu folgenden Zwecken:
(a) Teilnahme an Autorennen und ähnlichen Fahrten
(b) Teilnahmen an Geländefahrten
(c) Beförderung von leicht entzündlichen, giftigen oder gefährlichen Stoffen. Hiervon ausgenommen ist selbstverständlich das sich in dem Fahrzeug bereits befindlich Nutzgas.
(d) Jegliche Verwendung im Zusammenhang mit der Begehung von Straftaten oder Zoll- und Steuervergehen, insbesondere dem Transport von Stoffen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.
7.6 Das Rauchen im Fahrzeug ist zu unterlassen.
7.7 Die Beförderung bzw. Mitnahme von Tieren ist dem Vermieter anzuzeigen und bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Vermieters.
7.8 Gestattet ist nur die übliche Verwendung als Reise-Wohnmobil. Darüber hinausgehende Handlungen und illegale Tätigkeiten sind verboten.
7.9 Sollte der von dem Vermieter zur Verfügung gestellte Gasvorrat für die gesamte Mietdauer nicht ausreichen, ist es Sache des Mieters auf eigene Kosten die Gasflasche entsprechend neu befüllen zu lassen bzw. auszutauschen. Ein bei der Rückgabe des Wohnmobils noch vorhandener Gasvorrat wird vom Vermieter nicht vergütet.
7.10 Die Benutzung des Fahrzeugs ist nicht gestattet, sofern der Mieter oder Fahrer nicht im Besitz einer gültigen in Deutschland anerkannten Fahrerlaubnis ist, ein Fahrverbot besteht oder die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen ist.
7.11 Die Benutzung des Fahrzeugs ist nicht gestattet, sofern der Fahrer infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen (fahruntüchtiger Fahrer).
7.12 Der Mieter ist verpflichtet, das Fahrzeug vor der Übernahme genauestens zu überprüfen. Falls Beschädigungen oder Mängel festgestellt werden, zeigt der Mieter diese dem Vermieter in Textform (z. B. per E-Mail) an.



8. PFLICHTEN UND HAFTUNG DES VERMIETERS

8.1 Der Vermieter ist verpflichtet, die Regulierung von allen Fahrzeugschäden, die einen Versicherungsfall darstellen, bei den betreffenden Fahrzeugversicherungen zu verlangen, soweit dies nicht unwirtschaftlich oder offensichtlich aussichtslos erscheint.
8.2 Der Vermieter kann die Leistung verweigern, soweit diese für den Vermieter unmöglich ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Fahrzeug vor Beginn der Mietzeit durch einen Verkehrsunfall oder infolge höherer Gewalt bei Naturereignissen so beschädigt wurde, dass es nicht mehr gebrauchstauglich ist, und eine Reparatur oder Ersatzbeschaffung vor Beginn der Mietzeit nicht mehr möglich war oder einen Aufwand erfordert hätte, der unter Berücksichtigung der Mietdauer und des vereinbarten Gesamtmietpreises In einem groben Missverhältnis zum Leistungsinteresse des Vermieters steht.
8.3 Im Fall einer Nichtleistung gemäß Abschnitt 9.1. sind Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vermieter – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausgeschlossen, es sei denn, dem Vermieter fällt grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zur Last. Der Vermieter ist jedoch verpflichtet, alle erhaltenen Zahlungen an den Mieter umgehend zurückzuzahlen.
8.4 Die verschuldensunabhängige Haftung des Vermieters ist ausgeschlossen. Der Vermieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für leichte Fahrlässigkeit nur bei der Verletzung
wesentlicher Vertragspflichten. Diese Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei der Verletzung des Körpers, des Lebens oder der Gesundheit und nicht in dem Fall des arglistigen
Verschweigens von Mängeln des Fahrzeugs.
8.5 Diese Haftungsbeschränkung gilt entsprechend für alle nach Vertragsschluss oder nach Überlassung des Fahrzeugs entstandenen Mängel des Fahrzeugs oder sonstige Schäden.

 

9. GEBRAUCHSBEEINTRÄCHTIGUNGEN, REPARATUREN

9.1 Der während der Mietdauer verbrauchte Kraftstoff, Motoröl und andere Hilfs- und Betriebsstoffe sind vom Mieter auf eigene Kosten zu beschaffen.

9.2 Stellt der Mieter einen Defekt am Fahrzeug fest, der die Gebrauchstauglichkeit des Fahrzeuges erheblich einschränkt und Reparaturen in größerem Umfang erforderlich macht, so hat er den Vermieter unverzüglich zu benachrichtigen. Kommt der Mieter dieser Meldepflicht nicht nach, hat der Mieter dem Vermieter den daraus resultierenden Folgeschaden zu ersetzen. Kann der Defekt durch eine kurzfristige Reparatur nicht sofort behoben werden, so haben beide Vertragsparteien das Recht den Vertrag fristlos zu kündigen. Der Mieter bleibt zur Zahlung der vereinbarten Miete bis zum Eintritt des Defekts verpflichtet.

9.3 Bei einer fristlosen Kündigung im oben genannten Fall verzichtet der Mieter auf weitergehende Ansprüche

 

10. VERHALTEN BEI VERKEHRSUNFÄLLEN, HAFTUNG

10.1 Wird der Mieter während der Nutzung des Fahrzeuges verschuldet oder unverschuldet in einen Verkehrsunfall, Wildschaden, Brand oder Ähnliches verwickelt, so hat er unverzüglich für eine polizeiliche Aufnahme des Unfall- bzw. Schadenshergangs zu sorgen.

10.2 Der Mieter hat dem Vermieter ferner einen schriftlichen Unfallbericht mit Unfallskizze zu Übergeben, der Mieter hat darin auch Namen und Adresse der Beteiligten und Zeugen

schriftlich festzuhalten.
10.3 Der Vermieter ist bei Versicherungsfällen verpflichtet, zunächst die Fahrzeugvoll- oder Fahrzeugteilversicherung (Voll- oder Teilkaskoversicherung) in Anspruch zu nehmen. Leistungen der Versicherung mindern die Schadensersatzpflicht des Mieters.

10.4 Der Mieter haftet für alle Schäden am Fahrzeug, die aufgrund von Bedienungsfehlern, Überbeanspruchung oder Verletzung sonstiger Pflichten aus §8 dieses Vertrages während der

Mietzeit zurückzuführen sind. Der Mieter haftet in gleicher Weise für Schäden, die durch seine Angehörigen, Arbeiter, Angestellten, Beifahrer oder sonstige, mit Wissen und im Einverständnis mit dem Mieter im oder am Fahrzeug verursacht wurden.

10.5 Der Mieter haftet für alle Vermögensschäden des Vermieters, die aufgrund einer Schuldhaften Verletzung seiner allgemeinen und nach diesem Mietvertrag bestehenden Fürsorgepflichten entstehen, im gesetzlichen Umfang.

10.6 Nimmt der Vermieter die Reparatur eines Schadens selbst oder durch eigene Mitarbeiter vor, so wird hiermit ein Stundensatz je geleistete Arbeitsstunde und Person in Höhe von 25,00 € als angemessene Ersatzleistung vereinbart.

10.7 Der Mieter haftet auch dann, wenn der Schaden erst nach Rückgabe des Fahrzeuges festgestellt wird. Der Vermieter muss in diesem Fall nachweisen, dass in der Zwischenzeit das

Fahrzeug nicht durch ihn oder einen Dritten bedient wurde.

10.8 Die Einhaltung der bestehenden Verordnungen und Gesetze, insbesondere der Straßenverkehrsverordnung, während der Nutzung des Fahrzeuges ist ausschließlich Sache des Mieters. Der Mieter stellt den Vermieter von sämtlichen Buß- und Verwarnungsgeldern, Gebühren oder sonstigen Kosten frei, die Behörden anlässlich solcher Verstöße gegen den Vermieter erheben.

10.9 Wird bei der Rückgabe des Fahrzeuges ein Schaden festgestellt, der in diesem Vertrag bzw. im Übergabeprotokoll nicht aufgeführt worden ist, so wird vermutet, dass der Mieter den

Schaden zu vertreten hat, es sei denn er weist nach, dass der Schaden bereits bei der Übernahme des Fahrzeuges bestanden hat. Beide Parteien verpflichten sich, den Neuschaden im Übergabeprotokoll zu dokumentieren und dieses zu unterschreiben. Andernfalls kann der entstandene Schaden bei der Versicherung nicht geltend gemacht werden.

10.10 Weitere Schadensersatzansprüche, insbesondere solche wegen Pflichtverletzungen des Mieters bleiben vorbehalten. Hierzu zählen auch professionelle Reinigungskosten (z.B. bei

unerlaubter Mitnahme von Tieren bzw.unerlaubtes Rauchen im Fahrzeug)

11. HAFTUNG BEI NICHT UNFALLBEDINGTEN FAHRZEUGSCHÄDEN UND TECHNISCHEN DEFEKTEN:

11.1 Der Mieter haftet für alle Schäden am Fahrzeug, die auf Bedienungsfehler während der Mietzeit zurückzuführen sind, im gesetzlichen Umfang.

11.2 Für die Dauer der durch einen technischen Defekt bedingten Gebrauchsbeeinträchtigung ist der Tagesmietpreis um 1/24 je angefangene Stunde zu mindern. Der Mieter verzichtet auch im Falle einer Kündigung auf alle weitergehenden Ansprüche, es sei denn, für den technischen Defekt ist ein grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten des Vermieters ursächlich.

11.3 Der Mieter hat dem Vermieter einen etwaigen technischen Defekt des Fahrzeugs unverzüglich anzuzeigen. Unterbleibt eine Anzeige, hat der Mieter dem Vermieter den daraus

entstehenden Schaden zu ersetzen.

 

12. KÜNDIGUNG

12.1 Treten nach der Übergabe des Fahrzeugs an den Mieter nicht unfallbedingte technische Defekte am Fahrzeug auf, die die Gebrauchstauglichkeit wesentlich einschränken, sind beide

Parteien berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen, sofern es nicht möglich ist, den Defekt durch eine Reparatur kurzfristig zu beheben.

12.2 Im Falle eines Verkehrsunfalles, sofern es sich nicht nur um einen Bagatellunfall handelt, durch den die Gebrauchstauglichkeit des Fahrzeugs nicht wesentlich eingeschränkt ist, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung fristlos zu kündigen. Der Mieter bleibt auch in diesem Fall zur Zahlung der vereinbarten Miete bis zum Zeitpunkt der Kündigung verpflichtet.

12.3 Der Mieter bleibt zur Zahlung der vereinbarten Miete bis zum Zeitpunkt der Kündigung verpflichtet.

12.4 Abschnitte 11.2 und 12.1 gelten nicht, sofern der Mieter gemäß Abschnitt 10.5. wegen eines Bedienungsfehlers für den Schaden haftet, das heißt der Defekt auf einen Bedienungsfehler des Mieters zurückzuführen ist.

 

13. Gerichtsstand, Sonstiges
13.1 Es gilt ausschließtlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CSIG) gilt nicht. Unberührt bleiben zwingende Bestimmungen des Staates, in dem der Mieter seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
13.2 Für den Fall, dass der Mieter keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, legen die Parteien als Gerichtsstand bei Rechtsstreitigkeiten aus diesem Mietvertrag das Gericht fest, bei dem der Vermieter seinen allgemeinen Gerichtsstand hat.
13.3 Sollte eine der Regelungen in diesen Allgemeinen Mietbedingungen unwirksam sein oder werden, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen.
13.4. Mündliche Nebenabreden zu diesem Vertrag bestehen nicht.